Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V. Ortsvereinigung der Goethe-Gesellschaft in Weimar
Willkommen auf den Seiten der Goethe-Gesellschaft Hamburg!
Die Goethe-Gesellschaft Hamburg ist eine der größeren deutschen Ortsvereinigungen der internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar . [Der aktuelle NEWSLETTER der Goethe-Gesellschaft Weimar, April/2022 HIER     als Download ]. Wir sind Freunde klassischer und moderner Literatur und ein Aktivposten im reichhaltigen Hamburger Kulturleben. Wenn Goethe Mephisto im Faust auch sagen lässt ”Wie man nach Norden weiter kommt, da nehmen Rus und Hexen zu” und Goethes Verbindung zu Hamburg ansonsten hauptsächlich kulinarischer Natur war (er ließ sich gerne Delikatessen aus Hamburg schicken), kann uns all dies - hanseatisch aufgeschlossen wie wir nun einmal sind - nicht davon abhalten, sein umfangreiches und vielfältiges Werk durch interessante Vorträge und Rezitationen, Veröffentlichungen, Exkursionen und Studienreisen zu erschließen. Auf diese Weise ergeben sich Einsichten in literarische, geistesgeschichtliche und historische Zusammenhänge, die Basis nachfolgender literarischer Werke bis in die Gegenwart sind. So stehen keinesfalls ausschließlich Goethe und seine Zeit im Fokus unserer Aktivitäten, sondern auch andere Dichter der Vergangenheit; vor allem auch zeitgenössische Schriftsteller und ihre Werke werden diskutiert. Zu Gast bei uns waren u.a.: Siegfried Lenz, Reiner Kunze, Walter Kempowski, Sigrid Damm, Volker Braun, um nur einige zu nennen. Unser Angebot richtet sich an alle, die Freude an Literatur haben und am Hamburger Kulturleben aktiv teilnehmen wollen, besonders auch an Autoren, Lehrende und Lernende.
Unsere Veranstaltungen finden überwiegend statt im Warburg-Haus (Bibliothekssaal) Heilwigstraße 116 20249 Hamburg
In Goethes Haus Am Frauenplan
Rechts: „Faust“ Klassik-Seminar der Goethegesellschaft Hamburg im Warburghaus, 15./16.November 2019
Links: „Was die Welt im Innersten zusammenhält“ Vortrag Prof. Albert Meier, Kiel Warburghaus, Januar 2020
Klicken Sie auf das Foto, und Sie unternehmen mit der Klassik Stiftung Weimar einen kleinen Rundgang durch Goethes Gartenhaus im Frühling (Weiterleitung auf Youtube; 43 sec.)
Klicken Sie auf das Foto, und besuchen Sie mit der Klassik Stiftung Weimar das Goethehaus Am Frauenplan: „Goethe als Gestalter seines Wohnhauses“ (Weiterleitung auf Youtube; 8min 54sec)
Das könnte Sie auch interessieren Links zu Leseproben, Hörbüchern, Videos usw. rund um die Themen „Literatur / Weimar / Weimarer Klassik“ (Anklicken) Hanjo Kestings Bibliothek: 50 Romane zum Wiederentdecken Hanjo Kesting erinnert in jeweils 4-5 Minuten an Romane wie "Berlin Alexanderplatz", „Die Leiden des jungen Werthers“, "Don Quijote", "Stolz und Vorurteil" und viele andere. NDR KULTUR) Das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar (© Klassik Stiftung Weimar 3min:24sec) Goethes Krokodil in Humboldts Tropen-Ländern Thomas Schmuck zeigt zwei Highlights der Ausstellung „Abenteuer der Vernunft. Goethe und die Naturwissenschaften um 1800“, © Klassik Stiftung Weimar 2:02 Weimar: Park an der Ilm Kulturstadt Weimar 1:00) Weimar: Schillers Wohnhaus (© Klassik Stiftung Weimar 0:39) Das Römische Haus im Park an der Ilm (© Klassik Stiftung Weimar 0:46) Dichterzimmer im Stadtschloss Weimar (© Klassik Stiftung Weimar 0:48) Der Blumentisch der Großherzogin Maria Pawlowna Großherzogin Maria Pawlowna galt als Blumenliebhaberin. Seit ihrer Ankunft am Weimarer Hof wurden zu ihrem Geburtstag am 16. Februar die Räume des Weimarer Stadtschlosses mit Blumen geschmückt (© Klassik Stiftung Weimar 1:08) Van de Velde, Nietzsche und die Moderne um 1900 (© Klassik Stiftung Weimar 1:40) Das Liszt-Haus in Weimar In dem ehemaligen Hofgärtnerhaus am Rande des Parks an der Ilm lebte Franz Liszt von 1869 bis zu seinem Tod im Jahr 1886 (© Klassik Stiftung 0:38) Goethe und der „elektrische Kuss“ Wissenschaft wurde zu Goethes Zeiten auch unterhaltsam präsentiert. Dr. Kristin Knebel erläutert das Experiment des „elektrischen Kusses“. Aus der Ausstellung „Abenteuer der Vernunft. Goethe und die Naturwissenschaften um 1800“ (© Klassik Stiftung 1:15) Die Rettung der Weimarer Aschebücher (© Klassik Stiftung Weimar 8min:13sec) Goethe Nationalmuseum Weimar ( © Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen 4min:18sec) Der Kunschtmeyer, Goethes Wohnhaus am Frauenplan (© Museum Strauhof Literaturausstellungen. Zürich 4min:31sec) Der Kunschtmeyer, Meyers Anteil an Goethes Farbenlehre (© Museum Strauhof Literaturausstellungen. Zürich 4min:31sec) Das ganzheitliche Weltbild: Goethe (Harald Lesch) (Prof. Dr. Harald Lesch ist Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München 14min:37sec) Ein Besuch des Goethe-Hauses in Frankfurt/M. Dokumentation Böse Bauten VI Hitlers Architektur - Von Weimar bis zum Krieg (Vom Goethehaus bis zum KZ Buchenwald - Glanz und Elend lagen nah beieinander in der Klassik-Residenz. Hitler wollte Weimar zu einer Nazi-Musterstadt machen, und die Spuren findet man noch heute. © ZDF-Mediathek 2019, 43 min.) Die große Literatour: Goethes Italien Dokumentation des SWR (2016) Lesungen und Hörspiele: ZeitZeichen: Charlotte von Stein, Goethe-Freundin (Geburtstag 25.12.1742) (14min., © BR 2019) ZeitZeichen: Ulrike v. Levetzow, Goethes letzte Liebe (Geburtstag 04.02.1804) (14min., © BR 2019) Kalenderblatt: Susanna von Klettenberg, Goethes „Schöne Seele“ (4min., © BR 2011) Goethe - Mein Leben, ein einzig Abenteuer. Über „Dichtung und Wahrheit“, v. Gabriele Bondy, 22min, © BR 2015 Kalenderblatt: Goethe entdeckt den Zwischenkieferknochen, 4min. © BR 2014 Kalenderblatt: Friederike Brion, Goethe-Opfer, von Gabriele Bondy, 4min., © BR 2017 Kalenderblatt: Goethe über den Umgang mit Frauen, 4min., © BR 2010 Jürgen Hentsch liest "Sternstunden der Menschheit" von Stefan Zweig (15 Folgen, © MDR Kultur), alle Folgen Friedrich Schiller: "Kabale und Liebe" (Komplettes Hörspiel, © MDR Kultur, 69min.; auch mit Download-Möglichkeit) Ein Rückblick auf das „Borchert-Jahr 2021“: “Draußen vor der Tür“, Hörspiel (Bayerischer Rundfunk, Erstveröffentlichung 1948) HamburgJournal, N3, Bericht über die laufende Ausstellung in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (2:35) „Dann gibt es nur eins: Sag NEIN!“ Porträt Wolfgang Borchert (3SAT, 43min) Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg: Lesung zu Wolfgang Borchert (2021, 52min) Wolfgang Borchert, Tragischer Held der Trümmerliteratur, NDR Mai 2021 Wolfgang Borchert: „Das ist unser Manifest“, gelesen von Uwe Friedrichsen (19min)
Ein fotografischer Rückblick auf das letzte KLASSIKSEMINAR (12./13.11.2021) Goethes Frauengestalten in Drama und Roman - Mignon, Charlotte/Ottilie, Iphigenie, Margarete“ : die Referentin und zwei der Referenten sowie die Vorsitzenden der Hamburger Goethegesellschaft VLNR: Prof. Dr. Jochen Goltz, Ragnhild Flechsig (1.Vors.), Dr. Gesa von Essen, Prof. Dr. Wolfgang Bunzel, Heinz Grasmück (stv.Vors.) Unsere letzte Veranstaltung der Saison 2021/22 (Die neuen Veranstaltungen der Saison 2022/23, ab August 2022, finden Sie demnächst hier!) ACHTUNG: Der ursprüngliche Termin (1.6.) musste aus organisatorischen Gründen auf den 8.6. verschoben werden! NEUER TERMIN: Mittwoch, 8. Juni 2022 Volker Wolter, Hamburg, und mehrere Sprecher „Die Welt bewohnbar finden“ Venedig-Reisen und das Haus Goethe Eine Vorschau auf die Veranstaltungen nach der Sommerpause finden Sie demnächst hier! Hier seien schon mal 2 Termine verraten: 31.August Mitgliederversammlung, 18./19.November: KLASSIKSEMINAR („Romantik“) Jahresgabe 2021 der Goethegesellschaft Hamburg (Hrsg.): „ Die Welt bewohnbar finden “ Venedig-Reisen und das Haus Goethe Mit zahlreichen historischen Venedig-Fotos aus dem 19.Jahrhundert 144 Seiten * 16,50 € einschl. Versand (nur noch wenige Exemplare im Freiverkauf) Bestellung mit Angabe des Namens u.d. Adresse über bestellungen@goethe-gesellschaft-hamburg.de oder HIER Eine Rezension von Andreas Rumler finden Sie in der Dezember-Ausgabe des NEWSLETTERS der Goethegesellschaft Weimar: HIER anklicken (Download) Die Jahresgabe 2022 mit den Vorträgen des Klassikseminars 2021 ist bereits in Vorbereitung. Sie wird, wie gewohnt, im Verlag Stekovics erscheinen und allen Mitgliedern zugesandt. ***
REISEN MIT DER GOETHEGESELLSCHAFT
Liebe Mitglieder und Freunde der Goethegesellschaft, v.a. auch liebe Schülerinnen und Schüler in den Oberstufen der Hamburger Schulen! Für die veranstaltungslose Zeit möchten wir auf den aktuellen Vortrag (2.9.2020) von Prof. Albert Meier (Kiel) Was die Welt im Innersten zusammenhält“ hinweisen, den Sie hier online verfolgen können. Prof. Meier erläutert darin die Grundlinien von Faust I und II. Klicken Sie HIER auf den Download des kompletten Vortrags (1 Std. 16 Min.) an oder, falls Sie einzelne Aspekte direkt ansteuern wollen: Klicken Sie HIER auf eine Downloadliste, von der aus Sie einzelne Teile ansteuern können. Wir danken Herrn Prof. Meier und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg für die Genehmigung zur Veröffentlichung.
Faust I „Osterspaziergang“, in der Verfilmung (1960) der legendären Hamburger Gründgens- Inszenierung (YOUTUBE): Hier klicken. Vom Eise befreyt sind Strom und Bäche, Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Thale grünet Hoffnungs-Glück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises In Streifen über die grünende Flur; Aber die Sonne duldet kein Weißes, Überall regt sich Bildung und Streben, Alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlts im Revier, Sie nimmt geputzte Menschen dafür. Kehre dich um, von diesen Höhen Nach der Stadt zurück zu sehen. Aus dem hohlen finstern Thor Dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feyern die Auferstehung des Herrn, Denn sie sind selber auferstanden, Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, Aus Handwerks- und Gewerbes Banden, Aus dem Druck von Giebeln und Dächern, Aus der Straßen quetschender Enge, Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht Sind sie alle ans Licht gebracht. Sieh nur sieh! wie behend sich die Menge Durch die Gärten und Felder zerschlägt, Wie der Fluß, in Breit’ und Länge, So manchen lustigen Nachen bewegt, Und, bis zum Sinken überladen Entfernt sich dieser letzte Kahn. Selbst von des Berges fernen Pfaden Blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel, Hier ist des Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s seyn.
Liebe Mitglieder der Hamburger Goethe-Gesellschaft, liebe Goethe-Freunde, der Vorstand der Hamburger Goethe-Gesellschaft wünscht Ihnen schöne Frühlingstage!
Hamburg, 9.Juni 2020 Mir kommt vor, das sei die edelste von unsern Empfindungen, die Hoffnung, auch dann zu bleiben, wenn das Schicksal uns zur allgemeinen Nonexistenz zurückgeführt zu haben scheint. Goethe, Rede zum Shäkespears Tag Liebe Reisefreunde, Sie haben es sich gewiss schon denken können, nachdem Sie unsere Nachricht vom 11. Mai gelesen bzw. den Telefonanruf erhalten hatten: Unsere Reisepläne für den September nach Potsdam haben sich nun leider endgültig als nicht durchführbar herausgestellt. Die Einschränkungen sowohl für die Busreise als auch für den Aufenthalt im Hotel und vor allem bei unseren geplanten Besichtigungen sind so gravierend, dass wir uns entschlossen haben, die Reise auf das nächste Jahr zu verschieben. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass wir Ihnen – und auch uns – die Unwägbarkeiten für Planung und Durchführung der Reise nicht zumuten wollen. Und wir hoffen darauf, dass Sie vielleicht im nächsten Jahr* Lust haben, auf Fontanes Spuren in die Mark Brandenburg zu fahren, „denn“, so schreibt Goethe an Friedrich Heinrich Jacobi am 18.8.1792, „man reist doch wahrlich nicht, um auf jeder Station einerlei zu sehen und zu hören“. Mit herzlichen Grüßen Ihr Ehepaar Flechsig * Anmerkung der Redaktion: Auch das Jahr 2021 ging ohne Reisen mit der Goethegesellschaft Hamburg zuende. Sobald die Corona-Lage es zulässt, werden aber Reisen wieder auf unserer Agenda stehen.
WILLKOMMEN AUF DEN SEITEN DER GOETHEGESELLSCHAFT HAMBURG!
Die Goethe-Gesellschaft Hamburg ist eine der größeren deutschen Ortsvereinigungen der internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar . [Der aktuelle NEWSLETTER der Goethe-Gesellschaft Weimar, April 2022 HIER als Download ]. Wir sind Freunde klassischer und moderner Literatur und ein Aktivposten im reichhaltigen Hamburger Kulturleben. Wenn Goethe Mephisto im Faust auch sagen lässt ”Wie man nach Norden weiter kommt, da nehmen Rus und Hexen zu” und Goethes Verbindung zu Hamburg ansonsten hauptsächlich kulinarischer Natur war (er ließ sich gerne Delikatessen aus Hamburg schicken), kann uns all dies - hanseatisch aufgeschlossen wie wir nun einmal sind - nicht davon abhalten, sein umfangreiches und vielfältiges Werk durch interessante Vorträge und Rezitationen, Veröffentlichungen, Exkursionen und Studienreisen zu erschließen. Auf diese Weise ergeben sich Einsichten in literarische, geistesgeschichtliche und historische Zusammenhänge, die Basis nachfolgender literarischer Werke bis in die Gegenwart sind. So stehen keinesfalls ausschließlich Goethe und seine Zeit im Fokus unserer Aktivitäten, sondern auch andere Dichter der Vergangenheit; vor allem auch zeitgenössische Schriftsteller und ihre Werke werden diskutiert. Zu Gast bei uns waren u.a.: Siegfried Lenz, Reiner Kunze, Walter Kempowski, Sigrid Damm, Volker Braun, um nur einige zu nennen. Unser Angebot richtet sich an alle, die Freude an Literatur haben und am Hamburger Kulturleben aktiv teilnehmen wollen, besonders auch an Autoren, Lehrende und Lernende.
Unsere Veranstaltungen finden überwiegend statt im Warburg-Haus (Bibliothekssaal) Heilwigstraße 116 20249 Hamburg
Vortrag Prof. Singh, 22.3.2017: Über Deutschland. Heinrich Heines „Wintermärchen“
Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V. Ortsvereinigung der Goethe-Gesellschaft in Weimar
Klassikseminar „Faust“ 15./16.11.2019
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REISEN MIT DER GOETHEGESELLSCHAFT Mir kommt vor, das sei die edelste von unsern Empfindungen, die Hoffnung, auch dann zu bleiben, wenn das Schicksal uns zur allgemeinen Nonexistenz zurückgeführt zu haben scheint. Goethe, Rede zum Shäkespears Tag Hamburg, 9.Juni 2020 Liebe Reisefreunde, Sie haben es sich gewiss schon denken können, nachdem Sie unsere Nachricht vom 11. Mai gelesen bzw. den Telefonanruf erhalten hatten: Unsere Reisepläne für den September nach Potsdam haben sich nun leider endgültig als nicht durchführbar herausgestellt. Die Einschränkungen sowohl für die Busreise als auch für den Aufenthalt im Hotel und vor allem bei unseren geplanten Besichtigungen sind so gravierend, dass wir uns entschlossen haben, die Reise auf das nächste Jahr zu verschieben. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass wir Ihnen – und auch uns – die Unwägbarkeiten für Planung und Durchführung der Reise nicht zumuten wollen. Und wir hoffen darauf, dass Sie vielleicht im nächsten Jahr Lust haben, auf Fontanes Spuren in die Mark Brandenburg zu fahren, „denn“, so schreibt Goethe an Friedrich Heinrich Jacobi am 18.8.1792, „man reist doch wahrlich nicht, um auf jeder Station einerlei zu sehen und zu hören“. Mit herzlichen Grüßen Ihr Ehepaar Flechsig
Klicken Sie auf das Foto, und Sie unternehmen mit der Klassik Stiftung Weimar einen kleinen Rundgang durch Goethes Gartenhaus im Frühling (Weiterleitung auf Youtube; 43 sec.)
Klicken Sie auf das Foto, und besuchen Sie mit der Klassik Stiftung Weimar das Goethehaus Am Frauenplan: „Goethe als Gestalter seines Wohnhauses“ (Weiterleitung auf Youtube; 8min 54sec)
Faust I „Osterspaziergang“, in der Verfilmung (1960) der legendären Hamburger Gründgens- Inszenierung (YOUTUBE): Hier klicken. Vom Eise befreyt sind Strom und Bäche, Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Thale grünet Hoffnungs-Glück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises In Streifen über die grünende Flur; Aber die Sonne duldet kein Weißes, Überall regt sich Bildung und Streben, Alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlts im Revier, Sie nimmt geputzte Menschen dafür. Kehre dich um, von diesen Höhen Nach der Stadt zurück zu sehen. Aus dem hohlen finstern Thor Dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feyern die Auferstehung des Herrn, Denn sie sind selber auferstanden, Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, Aus Handwerks- und Gewerbes Banden, Aus dem Druck von Giebeln und Dächern, Aus der Straßen quetschender Enge, Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht Sind sie alle ans Licht gebracht. Sieh nur sieh! wie behend sich die Menge Durch die Gärten und Felder zerschlägt, Wie der Fluß, in Breit’ und Länge, So manchen lustigen Nachen bewegt, Und, bis zum Sinken überladen Entfernt sich dieser letzte Kahn. Selbst von des Berges fernen Pfaden Blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel, Hier ist des Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s seyn.
Liebe Mitglieder der Hamburger Goethe-Gesellschaft, liebe Goethe-Freunde, der Vorstand der Hamburger Goethe-Gesellschaft wünscht Ihnen schöne Frühlingstage
** * Bitte beachten Sie: Aus organisatorischen Gründen musste der ursprünglich angegebene Termin (1.6.) auf Mittwoch, 8. Juni verschoben werden. Neuer Termin: Mittwoch, 8. Juni 2022 19.00 Uhr Warburghaus: Volker Wolter, Hamburg und mehrere Sprecher Die Welt bewohnbar finden Venedig-Reisen und das Haus Goethe Die Planungen für die 2. Hälfte 2022 sowie die 1. Hälfte des Jahres 2023 finden Sie demnächst hier!
UNSERE LETZTE VERANSTALTUNG in der Saison 2021/22 (Die Veranstaltungen der Saison 2022/23 ab August 2022 demnächst hier)
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Die Goethe-Gesellschaft Hamburg ist eine der größeren deutschen Ortsvereinigungen der internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar . [Der aktuelle NEWSLETTER der Goethe- Gesellschaft Weimar, April 2022 HIER    als Download ]. Wir sind Freunde klassischer und moderner Literatur und ein Aktivposten im reichhaltigen Hamburger Kulturleben. Wenn Goethe Mephisto im Faust auch sagen lässt ”Wie man nach Norden weiter kommt, da nehmen Rus und Hexen zu” und Goethes Verbindung zu Hamburg ansonsten hauptsächlich kulinarischer Natur war (er ließ sich gerne Delikatessen aus Hamburg schicken), kann uns all dies - hanseatisch aufgeschlossen wie wir nun einmal sind - nicht davon abhalten, sein umfangreiches und vielfältiges Werk durch interessante Vorträge und Rezitationen, Veröffentlichungen, Exkursionen und Studienreisen zu erschließen. Auf diese Weise ergeben sich Einsichten in literarische, geistesgeschichtliche und historische Zusammenhänge, die Basis nachfolgender literarischer Werke bis in die Gegenwart sind. So stehen keinesfalls ausschließlich Goethe und seine Zeit im Fokus unserer Aktivitäten, sondern auch andere Dichter der Vergangenheit; vor allem auch zeitgenössische Schriftsteller und ihre Werke werden diskutiert. Zu Gast bei uns waren u.a.: Siegfried Lenz, Reiner Kunze, Walter Kempowski, Sigrid Damm, Volker Braun, um nur einige zu nennen. Unser Angebot richtet sich an alle, die Freude an Literatur haben und am Hamburger Kulturleben aktiv teilnehmen wollen, besonders auch an Autoren, Lehrende und Lernende.
Unsere Veranstaltungen finden überwiegend statt im Warburg-Haus (Bibliothekssaal) Heilwigstraße 116 20249 Hamburg
Reisen mit der Goethegesellschaft Hamburg
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„FAUST“ Klassik-Seminar der Goethegesellschaft Hamburg Warburghaus, November 2019
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Klicken Sie auf das Foto, und Sie unternehmen mit der Klassik Stiftung Weimar einen kleinen Rundgang durch Goethes Gartenhaus im Frühling (Weiterleitung auf Youtube; 43 sec.)
Klicken Sie auf das Foto, und besuchen Sie mit der Klassik Stiftung Weimar das Goethehaus Am Frauenplan: „Goethe als Gestalter seines Wohnhauses“ (Weiterleitung auf Youtube; 8min 54sec)
UNSERE LETZTE VERANSTALTUNG in der Saison 2021/22 (Die neuen Veranstaltungen der Saison 2022/23 ab August 2022 demnächst hier)
Bitte beachten Sie: Der ursprünglich angekündigte Veranstaltungstermin (1.6.) musste aus organisatorischen Gründen auf Mittwoch, 8.6., verschoben werden: NEUER TERMIN: Mittwoch, 8. Juni 2022 19.00 Uhr Warburghaus: Volker Wolter, Hamburg und mehrere Sprecher Die Welt bewohnbar finden Venedig-Reisen und das Haus Goethe *** Jahresgabe 2021 der Goethegesellschaft Hamburg (Hrsg.): „Die Welt bewohnbar finden“ Venedig-Reisen und das Haus Goethe Mit zahlreichen historischen Venedig-Fotos aus dem 19.Jahrhundert 144 Seiten * 16,50 € einschl. Versand (nur noch wenige Exemplare im Freiverkauf) Bestellung mit Angabe des Namens u.d. Adresse über bestellungen@goethe-gesellschaft-hamburg.de oder HIER
Hamburg, 9.Juni 2020 Mir kommt vor, das sei die edelste von unsern Empfindungen, die Hoffnung, auch dann zu bleiben, wenn das Schicksal uns zur allgemeinen Nonexistenz zurückgeführt zu haben scheint. Goethe, Rede zum Shäkespears Tag Liebe Reisefreunde, Sie haben es sich gewiss schon denken können, nachdem Sie unsere Nachricht vom 11. Mai gelesen bzw. den Telefonanruf erhalten hatten: Unsere Reisepläne für den September nach Potsdam haben sich nun leider endgültig als nicht durchführbar herausgestellt. Die Einschränkungen sowohl für die Busreise als auch für den Aufenthalt im Hotel und vor allem bei unseren geplanten Besichtigungen sind so gravierend, dass wir uns entschlossen haben, die Reise auf das nächste Jahr zu verschieben. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass wir Ihnen – und auch uns – die Unwägbarkeiten für Planung und Durchführung der Reise nicht zumuten wollen. Und wir hoffen darauf, dass Sie vielleicht im nächsten Jahr Lust haben, auf Fontanes Spuren in die Mark Brandenburg zu fahren, „denn“, so schreibt Goethe an Friedrich Heinrich Jacobi am 18.8.1792, „man reist doch wahrlich nicht, um auf jeder Station einerlei zu sehen und zu hören“. Mit herzlichen Grüßen Ihr Ehepaar Flechsig
Liebe Mitglieder der Hamburger Goethe-Gesellschaft, liebe Goethe-Freunde, der Vorstand der Hamburger Goethe-Gesellschaft wünscht Ihnen schöne Frühlingstage!
Faust I „Osterspaziergang“, in der Verfilmung (1960) der legendären Hamburger Gründgens- Inszenierung (YOUTUBE): Hier klicken. Vom Eise befreyt sind Strom und Bäche, Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Thale grünet Hoffnungs-Glück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises In Streifen über die grünende Flur; Aber die Sonne duldet kein Weißes, Überall regt sich Bildung und Streben, Alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlts im Revier, Sie nimmt geputzte Menschen dafür. Kehre dich um, von diesen Höhen Nach der Stadt zurück zu sehen. Aus dem hohlen finstern Thor Dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feyern die Auferstehung des Herrn, Denn sie sind selber auferstanden, Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, Aus Handwerks- und Gewerbes Banden, Aus dem Druck von Giebeln und Dächern, Aus der Straßen quetschender Enge, Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht Sind sie alle ans Licht gebracht. Sieh nur sieh! wie behend sich die Menge Durch die Gärten und Felder zerschlägt, Wie der Fluß, in Breit’ und Länge, So manchen lustigen Nachen bewegt, Und, bis zum Sinken überladen Entfernt sich dieser letzte Kahn. Selbst von des Berges fernen Pfaden Blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel, Hier ist des Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s seyn.